Zwei Beamer Usability @mprove

Es war ein Experiment einmal mit zwei Projektoren zu arbeiten.
Es hat funktioniert! 🙂


Dewey, Huey und Louie an der Decke

Da kein Präsentations-Tool zwei Beamer gleichzeitig ansprechen kann, galt es zunächst eine Konfiguration zu finden, die sowohl bei der Ausarbeitung des Vortrags, als auch in der Live-Präsentation eine gute und robuste und vertrauensvolle Umgebung bietet.

Technisch war es in der Vorbereitung ein Keynote-Dokument, das für zwei Screens konzipiert wurde: ungerade Folie links – gerade Foliennummern für den rechten Beamer.
Dann wurde die Keynote-Präsentation auf zwei MacBooks verteilt und lokal jeweils die anderen Folien verborgen. Letzteres ging ganz gut in der Thumbnail-Ansicht mit gerader Anzahl an Folien pro Zeile. Dann ist es ein Multiselect über die Spalten, die man dann per Kontextmenü verbergen kann. Strike!

Die üblichen Klicker sind mit so einem Setting auch unbenutzbar und ganz nutzlos. Wie soll es gehen? Ein Klicker für zwei Computer? Zwei Klicker mit dem sicheren Usability-Flaw sie unter Lampenfieber zu verwechseln? Das Problem ließ sich durch zwei Mäuse auf dem Rednerpult lösen, die deutlich nebeneinander lagen und per Click die Slides weiter schalteten.

Man könnte vermuten, dass mehr Projektionsfläche zu noch mehr Reizüberflutung beim Publikum führt. It depends. Wenn man die Slides sinnvoll aufeinander bezieht, dann kann es in meinen Augen auch deutlich klarer werden. Ein Folienwechsel in halber Frequenz entlastet zudem das Kurzzeitgedächtnis, indem bei progressiven Diagrammen beide Phasen nebeneinander gezeigt werden können. Sliding-Slide-Transitions unterstützen die Illusion, dass Inhalte von einem Beamer auf den anderen verschoben werden.  Zusammengenommen sind das viele Vorteile, die den komplexeren Aufbau gerechtfertigt haben.


Ceci n’est pas une présentation

AlgoRhythm is it! Reflexionen in einer programmierten Welt

Ă  propos

Creativity Ă  la mprove

Slides, photos, podcast, sketchnotes, a few tweets, and finally this blog entry… I guess this is socialmultimedia 2.0. But in the first place it was supposed to be just a ten minutes inspirational talk at the Creativity Jam Hamburg on 3-Mar-2013.
I love to talk about stuff that I do not really understand. In this case: Creativity. And I went a little over time. Ironically, this resonates with my last slide. Anyway, here it is, the collected references for my talk Recipe for Creativity Ă  la mprove.

enjoy
Matthias

PaperPoint

Beat Signer on PowerPoint Multimedia Presentations in Computer Science Education: What Do Users Need? /30′ video at TU Graz

Structured interviews with 9 faculty members of ETH Zurich lead to the following desired features

  • Highlighting and annotating slide content
  • Use blank “sheets”
  • Use video controls
  • Use system mobile
  • Orientate efficiently within slide collection
  • See content of current and nearby slides

Idea for PaperPoint: Use Anoto pen on hand-out of presentation to control the slide show. Very nice!

Publication: PaperPoint: a paper-based presentation and interactive paper prototyping tool. In: Tangible and embedded interaction. Proceedings of the 1st international conference on Tangible and embedded interaction