Richtplatz auf dem Grasbrook 1590

Das Chronoscope ist eine Zeitmaschine für Hamburg, die im Rahmen des Kultur-Hackathon Coding Da Vinci Nord entstanden ist. Justiert man die Coordinaten auf den Grasbrook um 1590, so findet man die Richtstätte, auf der bis 1624 über 400 Seeräuber enthauptet wurden. [cf. Wikipedia].

Der Ort würde heute in etwa zwischen der Elbphilharmonie und dem City-Sportboothafen vor dem Sandtorhöft liegen.

Übrigens suche ich nach Bugs. Hakt es irgendwo bei den Zeitreisen? Irgendein Browser oder Device bei dem etwas falsch dargestellt wird? Oder gibt es eine Coordinate, bei der die Karte besser ausgerichtet werden sollte? Dann könnt Ihr das gerne hier oder in farcebook mit Screenshot oder Chrono-Link berichten.

Chronoscope Hamburg

Chronoscope Hamburg für Web, iPhone und iPad

Das Chronoscope Hamburg ist eine Zeitmaschine, mit der man 300 Jahre in die Geschichte Hamburgs zurück reisen kann. Das Projekt, das im Rahmen von Coding da Vinci Nord entstanden ist, läuft in jedem Browser und auch als spezielle WebApp für iPhone und iPad.

Die Start- und die About-Seite erklären schon ausreichend worum es geht. An dieser Stelle soll daher mein Manuskript des Abschluss-Events im Resonanzraum ein paar Aspekte des Design-Prozesses beleuchten.

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Moin,

darf ich vorstellen: Meine Kollegen Hein und Fiete. Ihres Zeichens Geometer, die vor mehreren 100 Jahren mit einer unglaublichen Präzision Hamburg vermessen haben. Ihre Karten – und 240 weitere von Hamburg, Altona bis hin zur Elbmündung befinden sich heute in der Stabi und sind der Ausgangspunkt für mein Projekt.

Ich bin Matthias Müller-Prove, Informatiker und Interaktionsdesigner.

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Im ersten Schritt ging es um das Zugänglichmachen und Sichten der Karten, denn 6GB Scans und MetaDaten im XML Format sind nicht per se einfach zu durchstöbern.

Schon hier gab es wunderbare Details in den Marginalien zu entdecken. Und sobald man die Karten alle vor sich hat und am Bildschirm performant und dynamisch betrachten kann, kommen die Ideen zur Umsetztung von ganz alleine.

Der spannende Punkt beim Experience-Design ist es, wie man es schafft die eigene Begeisterung für das Thema zu transportieren. Denn es sollte ja bei den Anwendern selbst die Begeisterung geweckt werden und ihre Neugierde sollte sie zu Ecken und Zeiten von Hamburg leiten, die ich gar nicht vorgedacht habe. 

Außerdem ist jedes Interface entweder Map or Plan. Bei einem Plan müssen vorgegebene Schritte abgearbeitet werden um das Ziel zu erreichen. Bei einer Karte navigiert der Nutzer selbst.

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Gebaut und gestaltet habe ich also eine Zeitmaschine, mit der man quer durch Hamburg und Altona und quer durch die Jahrhunderte reisen kann. Derzeit gibt es 4 Karten, die man transparent über die heutige Stadt legen kann. Die Karten habe ich händisch ausgerichtet und in höchster Qualität eingebunden.Jeder meiner Usability-Probanden ist sofort zu einem Ort navigiert, den sie sehr gut kennt. Diesen persönlichen Bezug kann keine Guided Tour herstellen.

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Das Chronoscope basiert auf google maps, und ist mit JavaScript implementiert. Es läuft in jedem Browser und kann auch als spezielle WebApp für iPhone und iPad gestartet werden. Dann hat man noch mehr Platz für die Karten.

Seit gestern gibt es ein secret Feature: ChronoHyperLinks. Das sind Links, die man mit Freunden teilen kann.

Wer Lust bekommen hat, kann das Chronoscope Hamburg gerne selbst ausprobieren.

The last 36 yrs on Earth

This is a timelapse of Hamburg 1984 – 2012 provided by Google Earth Engine.

You might have to nudge the view a bit to the West to see the airport Hamburg Finkenwerder beeing extended in this timeframe. The container terminal Altenwerder also did not exist 30 years ago (bottom center). Several piers have been filled up since, e.g. Tollerort in the center and the new HafenCity top right.

Here is Las Vegas spreading into the desert over the last 36 years:

The next example is a very sad one. It shows the Aral Sea east of the Caspean Sea, at the border between Kasakhstan and Uzbekistan. Well, in fact the animation shows how the sea drys out and is about to disappear.

[Update]  The Incredible Shrinking Aral Sea 1960-2014 by Brilliant Maps, Apr 2016

>> more info via techcrunch

>> cf. PetaPixel 7-Nov-2016

15 Jahre UX Roundtable Hamburg @ Boilerman Bar, 30. Mai 2016

boilermanSeit März 2001 treffen sich Interaction Designer und Usability-Experten allmonatlich zum UX Roundtable. Das macht uns zu Deutschlands erstem Treffpunkt für Interaktionsdesigner und Usability-Experten.

Darauf wollen wir am 30.5. anstoßen.
Wir freuen uns auf das Seemannsgarn, das die alten UX-Haudegen zum Besten geben werden genau so, wie auf ein Wiedersehen mit den zahlreichen UX-Designern, die über die Jahre zu uns gestoßen sind.
Treffen am 30.5.16 ab 19:30 Uhr in der Boilerman Bar im Alten Hafenamt, Osakaallee 12, 20457 Hamburg

TEDxTUHH

How exciting, my 3rd TEDx conference. Actually the 4th in Hamburg, but this time it was organized by students of the Technical University of Hamburg-Harburg rather than TEDxHamburg by red onion. Now TEDxTUHH on 10.11.12. [a pun is weak if you have to explain it, but this is 10-Nov-2012.] A good mix of almost 100 people listened to a good lineup of speakers and three TED videos. My personal highlights (just bullets, no numbers):

  • Manuela Maurer von Hundebande [gang of dogs] – female prisoners on Hahnöfersand train guide dogs. Manuela’s project is inspired by the German movie Underdogs, which is based on Puppies Behind Bars. Everything is deeply intertwingled.
  • Clemens Triebel from younicos – In his research lab in Berlin Adlershof he builds a complete green power supply for an island at scale 1:5. The magic trick is the largest battery in the world to guarantee a constant power level under all simulated weather conditions.
  • Ali Jelveh from protonet – talking about choice. You have to have a choice by all means because with out choice you are powerless, and depend on others and on the system. No surprise that Ali develops an alternative infrastructure to the internet. I was delighted to meet again with Seda and Ali after his talk at RSE10.
  • Very entertaining was Benjamin Zander’s TED talk The transformative power of classical music.

The crew around Nils Hackius did a splendid job. I am impressed by the professional setting, and yet –compared to TEDxHamburg in the Curio House– not too slick and with out stylish glamour.  Simple, effective, friendly – just a great show.

Last not least, a few impressions from TEDxTUHH. -enjoy.

Hamburger Unkonferenz Raum Schiff Erde

Raum Schiff Erde am 13.2.2011 in Hamburg
Ahoi,
das Raum Schiff Er.de landet im Februar wieder im Jazzclub Stellwerk in Hamburg-Harburg. Wer dabei sein möchte, kann jetzt in unserem Wiki einchecken. Und obwohl am Programm noch fleißig gefeilt wird, zeichnet sich schon jetzt eine spannende und inspirierende Mischung ab.
Diverse Projekte aus den Bereichen Digitales, Interaktionsdesign, Internet, Philosphie und Lötkolben stellen sich vor und werden alleine durch das Motto “Ordung und Chaos” gebändigt!
(Kleiner fraktaler Scherz am Rande: Wofür steht das B. in Benoit B. Mandelbrot? )
Ich hoffe, dass wir an den Erfolg vom letzten Jahr anknüpfen, und dass wir den einen oder anderen Rebooter, Idealisten und Weltverbesserer auf der unkonventionellen Konferenz treffen werden. Hier nochmal die Links_

Es grüßen Matthias und die #RSE11 Crew